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Bürgerjournalismus (Graswurzel Journalismus) |
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Bürgerjournalismus |
Graswurzel-Journalismus
(von "grassroot" bzw. "grassroot Journalism" auch partizipativer oder Bürger-Journalismus genannt)) wird meist im Zusammenhang mit den neuen Formen der Publikation im Internet, z.B. den
Weblogs, erwähnt, kann aber auch beispielsweise durch Wandzeitungen organisiert werden. Weblogs enthalten aktuelle Artikel, Kommentare, Bilder, mitunter auch Videosequenzen (beispielsweise die Dokumentation der
Auswirkungen der Tsunamis nach dem schweren Seebeben im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004).
Die Herkunft des Wortes Bürger-Journalismus (Citizen Journalism) selbst, das aus dem Bereich
der Publizistik stammt, geht auf ein Konzept für einen "peace"-fördernden Journalismus zurück. Der norwegische Friedensforscher Johan Galtung hat ein Konzept eines solchen Journalismus entwickelt.
Eine gängige Definition für partizipativen Journalismus von Shayne Bowman und Chris Willis lautet übersetzt:: "Partizipativer Journalismus ist die Tätigkeit eines Bürgers oder einer Gruppe
von Bürgern, die eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einnehmen. Ziel dieser Partizipation ist
die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen, ausführlichen und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt." Die Journalistenverbände befürchten, dass Laienreporter den Druck auf die Redakteure
verschärfen. Von bezahltem Journalismus können immer weniger Journalisten leben. Wo Redakteure immer schlechter bezahlt und mit Arbeit überladen werden, PR und andere
Abhängigkeiten an die Stelle des Journalismus treten, können unabhängige, gut recherchierte Beiträge der Leser, Hörer, Zuschauer unter Umständen politisch etwas bewirken. Bereiche: Online Communities
- Foren
- Bewertungsportale
- Podcasts
- Fan Pages
- Blogs
- RSS Feeds
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