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dmxeco 2011 |

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Social Media ist tot |

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Der Ansturm war groß, der Zuhörerraum überfüllt. Am zweiten Tag der dmexco kamen viele der 20.000 Messe-Besucher auch zu Jan Krömer (infospeed).
Das Thema seines Vortrags: "Social Media ist tot". |

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Kurz vorher wurde über den Beitrag bereits auf Twitter berichtet: "Gleich, der Tod von Social Media", hieß es in vielen
Tweets. Die Neugier war groß. Warum würde ausgerechnet infospeed, einer der Marktführer für Social Media Monitoring, über den Tod von Social Media berichten?

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Alle Plätze waren besetzt, so dass sich einige Zuschauer auf den Boden setzen mussten |
Die dmexco in Köln ist die größte deutsche Messe für Online Marketing. Social Media steht hier mittlerweile nicht mehr ganz so stark im
Vordergrund wie noch im Vorjahr. Zahlreiche Aussteller haben sich wieder ihren alten Themen wie Banner-Werbung, Email- und Affiliate-Marketing sowie SEM/SEO gewidmet. Ein gutes Zeichen, wird doch der Buzz-Begriff Social
Media so nicht weiter überstrapaziert und die Unternehmen konzentrieren sich wieder auf ihre Kernkompetenzen, als einfach nur auf einen Hype aufzuspringen.
Jan Krömer, Projektmanager bei infospeed, erläutert, warum ausgerechnet infospeed an den Tod von Social Media glaubt. Immerhin verdient infospeed ja durch die Dienstleistung Social
Media Monitoring sein Geld. Aber darum geht es Jan Krömer in seinem Vortrag nicht. Vielmehr erläutert Krömer, das mittlerweile die Grenzen zwischen online und offline fließend sind. Bereits
jetzt seien die meisten Bürger aufgrund von Smartphones ständig online. Eine Kampagne kann sich daher nicht mehr auf online oder offline begrenzen: "PR-Manager und Marketeers werden in
Zukunft keine reinen Offline-, Online- oder Social-Media-Experten mehr sein", erläutert Krömer, "Sie werden sowohl Offline- als auch Online-Medien beherrschen müssen und eine Trennung wird
es in der Zukunft nicht mehr geben". |
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Anhand von Beispielen zeigte Krömer in seiner Präsentation, dass sich Botschaften, seien sie von Unternehmen, von der Presse oder von den
Konsumenten selbst, in allen möglichen Bereichen des Lebens verbreiten. Hierzu gehören klassische Printmedien genauso wie Fernsehen, Online News oder Social Media.

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Jan Krömer erklärte, warum Social Media tot sei |
PR-Manager müssen daher die Expertise besitzen, alle diese Bereiche abdecken zu können. Und so wird in Zukunft Social Media ein fester Bestandteil unserer
gesamten Kommunikation sein. Eine Unterscheidung, so Jan Krömer, wird damit überflüssig. Nebenbei kündigte Krömer das nächste Social Media Magazin an. Das Thema der Ausgabe Nr. 2011-IV: Die Zukunft von Social Media.
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