Webmonitoring ist heute ein wichtiges Thema in allen Unternehmen. Dies belegt die WebKnow-Studie von Prof. Dr. Matthias Fank von der
Fachhochschule Köln. An der Studie nahmen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branche teil, was die Relevanz des Themas für alle Unternehmen unterstreicht. 57% der Teilnehmer gehen davon aus, dass das Thema in Zukunft noch
wichtiger werden wird. Eine rückläufige Tendenz wird nur von 2% der Teilnehmer erwartet.
In kleinen und mittelständischen Unternehmen ist das Thema Webmonitoring im Top-Management angesiedelt. In größeren Unternehmen erfolgt
die Bearbeitung des Themas in Fachabteilungen, die auch über die entsprechenden Budgets entscheiden. Bei den Fachabteilungen dominiert das Marketing (40%) gefolgt von der Unternehmenskommunikation (28%). In Unternehmen, die eine
eigene Marktforschungsabteilung besitzen, ist Webmonitoring zum Teil auch dort angesiedelt (14%). Einige Unternehmen haben aber auch bereits abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen gebildet, was belegt, dass Webmonitoring ein
fachbereichsübergreifendes Thema ist und in der Zukunft vermehrt eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachabteilungen erfordern wird.
Bei der Überwachung und Auswertung der Inhalte dominiert momentan klar die intellektuelle
Variante. Nur 17% der Befragten setzen derzeit für ihr Monitoring eine Technologie ein. Hier müssen die zurzeit noch beschränkten Möglichkeiten der Technologien deutlich verbessert werden, um dem Internet in seiner Geschwindigkeit
folgen zu können.
Vorrangiges Ziel der Unternehmen ist es, Falschmeldungen zu identifizieren. Diese werden von der Mehrzahl der Befragten als größte Gefahr im Internet angesehen.
infospeed unterstützte die Studie technisch und inhaltlich. |